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Lärm im Meer 

Es erscheint selbstverständlich: Menschen versuchen sich gegen Lärm zu schützen. Mit Schallschutzmauern an Autobahnen, mit Nachtflugverboten für Flughäfen oder mit Ohrenschutz gegen Baulärm. Lärm verursacht Stress. Genauso ergeht es den Meeressäugern mit dem Lärm, den wir Menschen im Meer verursachen. Hervorgerufen durch die wachsende Schiffsindustrie, die Suche nach Öl und vor allem durch den Gebrauch von Sonar durch das Militär.
Denn Wale kommunizieren unter Wasser miteinander, dabei werden sie empfindlich durch unseren Lärm gestört.
Wissenschaftliche Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Wale sogar daran sterben. Mehr Informationen zum Stand der Wissenschaft finden Sie in unserer Link-Liste.

Das Problem wächst. Die Wissenschaft, die solche Zusammenhänge untersucht, ist relativ jung. Sie wird aber immer wichtiger. In der Öffentlichkeit sind die Erkenntnisse und Fakten kaum bekannt, daher existiert bisher auch kein Problembewusstsein. Und für die Forschung gibt es noch zu wenig finanzielle Mittel. Deswegen haben wir dieses Thema zum aktuellen Schwerpunkt von Okeanos - Stiftung für das Meer gemacht.

News

Ergebnis: Die Abschlussberichte der beiden Okeanos Workshops in Monterey, Kalifornien sind nun online. Lesen Sie mehr über kumulative Effekte und über Airguns und deren Alternativen...
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